Grill­rat­geber

Wenn der Sommer beginnt startet wieder die Grill­saison. Doch was genau sollte auf den Grill kommen und welche Grill-Arten gibt es über­haupt ? Hier ein paar Infos damit das Grillen gelingt.

Grillen – Welche verschie­denen Grill-Ausfüh­rungen gibt es ?

Der Holz­koh­le­grill

Für den Holz­koh­le­grill wird etwas Vorlaufzeit benötigt. Diese liegt zwischen 30 bis 40 Minuten bevor die Kohle heiß genug ist. Wenn das Grill-Gut dann aber erstmal auf dem Grill landet kann der Holz­koh­le­grill durch ein inten­sives Grill­aroma punkten. Eben­falls ein beliebter Vorteil ist die ange­nehme und gemüt­liche Atmo­sphäre, die durch das offene Feuer entsteht.

Der Elek­tro­grill

Im Gegensatz zu dem Holz­koh­le­grill benötigt der Elek­tro­grill keine Vorlaufzeit. Der Grill kann einfach mit der Steckdose verbunden werden und schon entsteht eine ordent­liche Hitze. Das Grillen wird eben­falls nicht von Rauch begleitet, weswegen diese Grill-Art auch besonders bei Balkon-Lieb­habern sehr beliebt ist. Eben­falls positiv ist der geringe Platz­ver­brauch. Einen kleinen Nachteil hat der Elek­tro­grill aber auch, die gemüt­liche Stimmung am offenen Feuer bleibt dadurch aus.

Der Gasgrill

Das Grillen mit dem Gasgrill hat eben­falls den Vorteil, dass kein Rauch entsteht und auch keine Vorlaufzeit benötigt wird. Wie bei einem gewöhn­lichen Gasherd wird ein Knopf betätigt und die Flamme erscheint. Ein Gasgrill verfügt über einen Tempe­ra­tur­regler, bei dem die gewünschte Hitze einge­stellt werden kann. Ein Nachteil gegenüber dem Holz­koh­le­grill ist aller­dings das Grill­aroma, dass der Kohle-Grill erreicht.

Was sollte gegrillt werden ?
Auf den Grill kann im Grund alles wie z. B. Gemüse, Schafskäse, Fleisch oder Brat­würste. Dem Grill-Lieb­haber sind hier aber keine Grenzen gesetzt.

Gerade auch Vege­tarier oder Fisch-Lieb­haber kommen beim Grillen auf ihre Kosten. Fisch wie zum Beispiel Lachs, Forelle oder auch Garnelen eignen sich wunderbar für den Grill. Gerade wer sich bewusst und gesund ernähren möchte kann auf gegrillten Fisch zurückgreifen.

Plätze zum Grillen – Was ist erlaubt ?

Garten oder Terrasse : 

Bei einer Miet­wohnung ist es grund­sätzlich erlaubt zu grillen, falls vom Vermieter nichts anderes fest­gelegt wurde. Falls zu einer Miet­wohnung ein Garten­anteil gehört ist hier eben­falls das Grillen erlaubt selbst dann, wenn dies in der Haus­ordnung verboten ist. Dies hat damit zu tun, dass der Garten nicht direkt mit der Wohnung verbunden ist.

Bei Eigentum ist Grillen sowieso grund­sätzlich erlaubt. Es sollte aller­dings immer darauf geachtet werden, dass der Nachbar hier keinerlei Nach­teile hat. Was genau der Nach­bar­schaft zuge­mutet werden kann wird vom jewei­ligen Bundesland festgelegt.

Balkon :

Sofern vom Vermieter und der Haus­ordnung nichts anderes fest­gelegt wurde, darf gegrillt werden. Hierbei sollten aller­dings darauf geachtet werden, dass auf den Nachbarn Rück­sicht genommen wird. Zur Sicherheit und zur Vermeidung von unnö­tigem Rauch, empfiehlt sich hier ein Elektrogrill.

Öffent­liche Plätze : 

Es gibt öffent­liche Orte an denen gegrillt werden darf. Hierbei ist wichtig darauf zu achten, dass dieser Platz ausdrücklich als Grill-Zone gekenn­zeichnet ist. Andern­falls können Bußgelder erhoben werden. Gerade in Städten erfreuen sich Ufer, See und Parks beson­derer Beliebtheit. Für das optimale Grillen bedarf es hier aber einer guten Orga­ni­sation, damit auch nichts von Zuhause vergessen wird.