Der Kaffee­genuss und seine möglichen Nach­teile

Kaffee gehört weltweit zu den belieb­testen Getränken. Für die meisten Menschen ist der Munter­macher nicht aus dem Morgen­ritual wegzu­denken, denn ohne den gewohnten Koffein-Kick ist kein aktiver und fitter Start in den Tag möglich.

Doch wie viele Koffein ist pro Tag eigentlich ratsam und dürfen schwangere Frauen die gewohnte Tasse Kaffee über­haupt noch genießen ? Wann ist der beste Zeit­punkt, um Kaffee zu trinken und welche Auswir­kungen hat die Substanz eigentlich auf den Körper ?

Das Wich­tigste auf einen Blick

  • Kaffee zählt zu den belieb­testen Genuss­mitteln über­haupt, denn Koffein hat eine anre­gende und leis­tungs­stei­gernde Wirkung.
  • Kaffee ist durch­blu­tungs­fördern und sorgt auch für eine Erwei­terung der Bllut­gefäße.
  • Sanfte Kopf­schmerzen lassen sich durch eine Tasse Kaffee wunderbar lindern.
  • Es gibt tatsächlich einen idealen Zeit­punkt, um eine Tasse Kaffee zu genießen. Experten zufolge liegt dieser zwischen 09:30 und 11:30 Uhr.
  • Pro Tag raten Experten nicht mehr als vier Tassen Kaffee zu genießen.
  • In der Schwan­ger­schaft sollten Frauen am besten über­haupt kein Koffein oder koffe­in­haltige Nahrungs­mittel zu sich nehmen.

Süßwaren und Kaffee­genuss – ein sinn­volles Duo ?

Ob Kaffee tatsächlich als Wach­macher-Getränk wirken kann oder nicht, hängt nicht nur von der Tageszeit des Genusses ab, sondern auch davon, welche Nahrungs­mittel zusätzlich noch verzehrt werden. Wird die tägliche Tasse Kaffee mit Süßig­keiten wie etwa Kuchen oder Scho­kolade kombi­niert, verliert er Ernäh­rungs­ex­perten zufolge, den anre­genden und leis­tungs­stei­gernden Effekt. In Süßwaren steckt reichlich Zucker, der den Insu­lin­spiegel rasant nach oben treibt. Infol­ge­dessen kommt es zu einer soge­nannten Hypo­gly­kämie – das heißt, zu einem nied­rigen Blut­zu­cker­spiegel. Infol­ge­dessen entstehen uner­wünschte Heiß­hun­ger­at­tacken und der Körper ermüdet rascher. Dagegen kann das im Kaffee enthaltene Koffein nichts mehr ausrichten.

Die gesund­heit­lichen Wirkungen des Koffeins im Über­blick

Kaffee und die darin enthaltene Substanz Koffein können durchaus auch positive Effekte auf den Körper haben. Hierzu gehören :

  • Stei­gerung der Leis­tungs­fä­higkeit im sport­lichen Training
  • Erhöhung der allge­meinen Leis­tungs­fä­higkeit
  • Stei­gerung des Konzen­tra­ti­ons­ver­mögens
  • Opti­mierung der kogni­tiven Fähig­keiten
  • Verbes­serung der Lungen- sowie der Nieren­funk­tionen
  • Stim­mungs­auf­hellend & anregend
  • Erhöhung der Merk­fä­higkeit und der Denk­leistung
  • Erwei­terung der Blut­gefäße
  • Koffein unter­stützt auch eine Gewichts­re­duktion, in dem es den Ener­gie­stoff­wechsel pusht.
  • Stimu­lierung der Darm­tä­tigkeit : Durch Koffein können Verstop­fungen und Blähungen wirksam gelöst werden. Es wirkt also wie ein „natür­liches Abführ­mittel“.

Welche möglichen nega­tiven Folgen kann der Koffe­in­genuss haben ?

Ein über­mä­ßiger Kaffee­genuss kann uner­wünschte Konse­quenzen nach sich ziehen, so zum Beispiel :

  • Kopf­schmerzen
  • Gestei­gerte Ängst­lichkeit
  • Rascherer Herz­schlag und Herz­rasen
  • Verwirrt­heits­zu­stände
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Erhöhter Puls und Blut­druck
  • Innere Unruhe und Nervo­sität
  • Schlaf­stö­rungen
  • Gestei­gerte Reiz­barkeit
  • In der Schwan­ger­schaft kann ein über­mä­ßiger Genuss von Koffein zu embryo­nalen Schäden führen.
  • Auch in der Stillzeit sollten Mütter auf Koffein und koffe­in­haltige Nahrungs­mittel verzichten, denn über die Mutter­milch kommt die Substanz auch zum Baby. Der kleine Orga­nismus hat damit aber ordentlich zu kämpfen und braucht sogar mehrere Tage, bis er das Koffein voll­ständig wieder abgebaut hat. Es kann beim Baby zu schmerz­haften Koliken, Blähungen und Magen­schmerzen kommen.