Sind Fasten­kuren tatsächlich so gesund für den Körper ?

Fasten ist viel mehr als nur ein religiös begrün­detes Ritual und liegt derzeit hoch im Trend. Immer mehr Menschen möchten durch eine Fastenkur ihren Körper von innen her reinigen und von diversen Schad­stoffen befreien. Andere wiederum fasten der Figur zuliebe, andere aus reli­giösen Beweggründen.

Bei einer Fastenkur wird für eine Zeit lang bewusst auf feste Nahrung sowie auf Genuss­mittel wie zum Beispiel Ziga­retten und Scho­kolade verzichtet.

Fasten ist gesund für den Körper des Menschen

Eine Fastenkur hilft dem mensch­lichen Körper dabei, sich zu rege­ne­rieren und zu neuer Leis­tungs­fä­higkeit und Energie zurück­zu­finden. Das Hautbild wird klarer, die Haut­elas­ti­zität verbessert sich, Beschwerden wie Kopf­schmerzen klingen ab und auch unliebsame Pfunde können effi­zient schwinden. Dennoch sollte eine Gewichts­re­duktion nicht das Haupt­motiv für eine Fastenkur sein. Vielmehr sollten die Reinigung des Körpers und die Entlastung von Gift­stoffen im Vorder­grund stehen.

Richtig fasten – so finden Sie zu mehr Energie und Wohlbefinden

Der frei­willige und bewusste Nahrungs­ver­zicht kann sehr heilsam für den mensch­lichen Orga­nismus sein. In dieser Zeit sollte vor allem auf eine verstärkte Flüs­sig­keits­auf­nahme gesetzt werden. Besonders gut geeignet sind für die Fastenzeit Suppen, Tees und Säfte : Sie versorgen den Körper mit wert­vollen Nähr­stoffen, machen satt und helfen effi­zient dabei, Gift­stoffe heraus zu schwemmen.

Durch den Nahrungs­ver­zicht kann der Körper rege­ne­rieren und sich von innen her reinigen. Auch körper­in­terne Entzün­dungs­vor­gänge werden nach­weislich gemindert. Eine Fastenkur kann auch einen zu hohen Blut­druck regu­lieren und somit einen Zustand des Wohl­be­findens herstellen.

Welche posi­tiven Auswir­kungen hat eine Fastenkur ?

Gesund­heits­ex­perten sind sich einig, dass eine Fastenkur den gesund­heit­lichen Zustand einer Person nach­weislich verbessern kann. So bringt Fasten zum Beispiel folgende Vorteile für den Menschen mit sich :

  • Bessere Verdau­ungs­pro­zesse
  • Straffere Haut
  • Stärkung der Immunabwehr
  • Gewichts­re­duktion
  • Minderung chro­ni­scher Beschwerden
  • Regu­lierung zu hohen Blutfettwerte
  • Stabi­li­sierung des Geschmacksinns
  • Entlastung der Band­scheiben und der Gelenke
  • Seelisch-psychische Entspannung
  • Erhöhte Sero­tonin-Produktion (Glücks­hormone)
  • Norma­li­sierung und Regu­lierung des Blutdrucks
  • Stei­gerung des Wohlbefindens
  • Innere Ruhe und emotionale Balance
  • Senkung des Cortisol-Spiegels (Stress­hormon).

Verschiedene Fasten­me­thoden im Überblick

Es gibt nicht nur die eine Fastenkur, sondern viele verschiedene Formen und Methoden, so zum Beispiel :

  • Basen­fasten
  • Detox-Fasten
  • Heil­fas­tenkur nach Otto Buchinger
  • Inter­mit­tie­rendes Fasten
  • Saft­fas­tenkur
  • Schroth Kur
  • Molke Fasten
  • Fastenkur nach F.X. Mayr.

Wer sollte keine Fastenkur machen ?

Es gibt bestimmte Perso­nen­gruppen, die im Allge­meinen nicht fasten sollten. Hierzu gehören :

  • Über­ge­wichtige Personen
  • Minder­jährige
  • Diabetes Pati­enten
  • Menschen mit Depres­sionen oder sons­tigen seeli­schen Störungen
  • Bei über­mä­ßigem Stress
  • Schwangere Frauen
  • Stil­lende Mütter
  • Personen mit Essstö­rungen wie zum Beispiel Mager­sucht oder Bulimie
  • Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion
  • Hepa­titis Patienten
  • Menschen mit schweren Erkran­kungen wie zum Beispiel Krebs, Arte­rio­sklerose oder Herzerkrankungen.