Hier haben wir einige dieser Falsch­mel­dungen für Sie zusam­men­ge­stellt und zeigen Ihnen, was über­haupt nichts mit wahren Fakten zu tun hat.

Mythen und falsche Meldungen ? – Der Corona-Virus-Fakten­check !

Die Bericht­erstattung in den Medien über das neue und hoch­in­fek­tiöse Corona-Virus läuft auf Hoch­touren ! Immer wieder erreichen uns auch über die sozialen Netz­werke Meldungen – nahezu minütlich ! Einige davon haben jedoch leider über­haupt nichts mit der echten Faktenlage im Land zu tun und sind ein echter Mythos !

Der gefähr­liche Erreger SARS-CoV‑2 wird von Hunden & Katzen über­tragen

Das ist falsch ! Hunde und Katzen können den Erreger nicht zum Menschen über­tragen und noch mehr sogar : Sie können selbst auch nicht an Covid-19 erkranken !

Forscher sind sich aktuell sicher, dass das gefähr­liche Virus von einer Fledermaus stammt, die durch einen Zwischenwirt auf andere Wild­tiere über­tragen wurde.

Im chine­si­schen Raum wurde ein Hund positiv auf Corona getestet, wodurch diese Irrmeldung resul­tierte ! Im Nachgang konnte jedoch aufge­zeigt werden, dass es sich dabei um die Viren der Tier­hal­terin handelte : Der Hund hatte die Erreger also durch die Umgebung auf sich und nicht krank­heits­be­dingt in seinem eigenen Orga­nismus !

Covid-19 kann jungen Menschen über­haupt nichts anhaben !

Auch diese Meldung ist falsch !

Es ist zwar korrekt, dass die meisten Infek­tionen bei Kindern, Jugend­lichen und jungen Erwach­senen in der Regel mild verlaufen. Wenn aber chro­nische Vorer­kran­kungen oder eine Immun­schwäche vorliegen, kann sich das auch ganz anders gestalten ! Es gibt durchaus auch bei jüngeren Menschen schwere Verläufe, weshalb auch das Robert-Koch-Institut immer wieder junge Menschen ermahnt !

Die Einnahme von Ibuprofen verschlimmert die Krank­heits­sym­ptome !

Es wurde behauptet, dass die Einnahme des Arznei­mit­tel­prä­parats Ibuprofen den Verlauf einer Corona Infektion dras­tisch verschlimmern könnte. Im schlimmsten Fall könnte es sogar zu einer Erhöhung der Sterb­lich­keitsrate kommen. Aktuell gibt es aber keinerlei Hinweise, die diese Behauptung stützen würden ! Im Gegenteil : Diese Warnung ist sogar von offi­zi­eller Stelle wieder­rufen worden. SARS-CoV‑2 ist zwar ein neuar­tiges Virus, doch andere Coro­na­viren sind Medi­zinern und Viro­logen bereits längere Zeit bekannt. Und bei diesen gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Ibuprofen-Einnahme zu einer Verschlech­terung der Beschwerden führen würde. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sation WHO wiederrief ihre Empfehlung, anstatt Ibuprofen eher Paracetamol einzu­nehmen. Dennoch ist es ratsam bei entspre­chenden Beschwerden einen Arzt zu konsul­tieren und keine Eigen­me­di­ka­tionen vorzu­nehmen.

Viel trinken schützt vor einer Infektion mit Coro­na­viren

Jede Vier­tel­stunde sollte ein Glas Wasser getrunken werden, um einen opti­malen Schutz vor einer Corona-Infektion zu erzielen. Dadurch sollen die Viren im Mund- und Rachenraum in den Magen gespült und somit unschädlich gemacht werden.

Auch das ist aber leider eine Falsch­meldung, die von Medi­zinern und Viro­logen nicht bestätigt werden konnte.

Wasser trinken ist generell sinnvoll und empfeh­lenswert, um den Flüs­sig­keits­bedarf des Körpers zu decken. Vor einer Anste­ckung schützt Wasser­trinken jedoch nicht.

Es gibt Nahrungs­mittel, die einer Anste­ckung mit Corona-Viren vorbeugen können

Nein, auch diese Behauptung ist falsch.

Es gibt aktuell kein einziges Lebens­mittel, mit dem einer Anste­ckung wirksam vorge­beugt werden könnte. Weder Zwiebeln noch Knob­lauch oder sonstige Nahrungs­mittel und Supple­mente bieten einen Schutz vor dem Corona-Virus.

Bestimmte Nahrungs­mittel, wie etwa Vitamin-C-reiches Obst, Ingwer oder das Power-Gewürz Kurkuma können jedoch das Immun­system stärken, was in dieser Zeit von beson­derer Bedeutung ist.

Eine Mund­schutz­maske schützt vor einer Anste­ckung

Das gefähr­liche Virus breitet sich in der gesamten Welt immer weiter aus. Weltweit sind aktuell knapp 430.000 Menschen mit dem Corona Virus infi­ziert. Mehr als 19.000 Menschen sind gestorben (Stand 25. März 2020).

Um sich vor einer Anste­ckung zu schützen, setzen immer mehr Menschen auf Mund­schutz-Masken. Das Robert-Koch-Institut warnt jedoch davor, durch einen solchen Mund­schutz kein „falsches Sicher­heits­gefühl zu erzeugen“. Deutlich wich­tigere Maßnahmen wie gründ­liches Hände­wa­schen oder Abstand zu anderen Mitmen­schen halten, könnten dadurch vernach­lässigt werden.

Christian Dorsten, der Leiter der Viro­logie an der Charité in Berlin bekräf­tigte zudem, dass es keine wissen­schaft­lichen Daten für die Wirk­samkeit einfacher chir­ur­gi­scher Mund­schutz-Masken sowie soge­nannter FFP2-Schutz­masken gibt. Nur FFP3-Masken schließen ganz dicht am Gesicht ab und haben einen beleg­baren Infek­ti­ons­schutz für diese Art von Viren.

Die wich­tigste und effek­tivste Schutz­maß­nahme bleibt jedoch immer eine gute Hand­hy­giene, eine korrekte Nies- und Huste­ne­ti­kette sowie die Einhaltung des gefor­derten Mindest­ab­stands von mindestens eineinhalb Metern.

Produkte, die aus Italien oder China stammen, sind gefährlich

In letzter Zeit kursieren immer mehr Warnungen, das aus China und Italien stam­mende Produkte, auf ihrer Ober­fläche mit dem Virus verun­reinigt sein könnten. Experten halten dieses Risiko jedoch für äußerst gering. Auch die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sation kann hier Entwarnung geben denn das Virus kann sich auf Ober­flächen lediglich wenige Stunden bis maximal 1 Tag halten. Eine Infektion durch ein Objekt ist bis zum heutigen Zeit­punkt noch nicht bekannt.

Eine Anste­ckungs­gefahr über Gegen­stände ist somit sehr unwahr­scheinlich.

Super­märkte werden schon bald geschlossen werden

Immer wieder werden leider Falsch­mel­dungen verbreitet, dass die Super­märkte schließen werden und die Lager leer stehen. Mit der Realität haben diese Meldungen aber über­haupt nichts zu tun. Der Einzel­handel sichert immer wieder zu, dass Waren nach­ge­liefert werden können, appel­liert aber zugleich auch an die Bundes­bürger verant­wor­tungs­be­wusst einzu­kaufen und keine Hams­ter­käufe zu tätigen.

Selbst wenn es zu weiteren Ausgangs­be­schrän­kungen oder sogar Ausgangs­sperren durch die Bundes­re­gierung kommen sollte, dürfen Apotheken und Super­märkte weiterhin besucht werden.

CBD- und Sesamöl schützt vor einer Anste­ckung

Die regel­mäßige Einnahme von Canna­bi­noiden (CBD Öl) und Sesam-Öl soll den Viren das Eindringen in den mensch­lichen Orga­nismus erschweren. Hierfür gibt es jedoch keinerlei wissen­schaft­liche Belege, sodass auch diese Annahme in den Mythos-Bereich fällt.